Erste Berührungspunkte hatte ich bereits während meiner früheren Anstellung. Wirklich begeistert war ich damals nicht. Heute ist das ziemlich genau umgekehrt. Ich finde es irre, was inzwischen möglich ist und wie schnell sich diese Technologie entwickelt.
Vor allem habe ich begonnen, KI nicht als magischen Knopf zu sehen, der einem die Arbeit abnimmt, sondern als Werkzeug, das Arbeit verändern kann.
Ich habe selbst verschiedene Wege ausprobiert. Etsy. Eigene Produkte. Einen Blog. Und ich habe dabei gemerkt, wie viel Zeit Projekte verschlingen können, bevor überhaupt der Teil beginnt, der darüber entscheidet, ob sie jemand entdeckt: die Vermarktung.
Genau deshalb fand ich digitales Marketing und Affiliate-Marketing so spannend. Ich muss nicht zwingend zuerst monatelang ein eigenes Produkt entwickeln. Ich kann mit einem bestehenden Produkt arbeiten, das ich kenne, sinnvoll finde und guten Gewissens empfehlen kann – und meine Zeit stattdessen darin investieren, zu lernen, wie Menschen überhaupt darauf aufmerksam werden.
Und dann war da noch das Wort „verkaufen“.
Ich habe mich lange überhaupt nicht als Verkäuferin gesehen. Dieses „Du musst verkaufen“ ist gerade für viele Frauen negativ belegt. Es klingt nach Druck, Überreden und dem Versuch, jemandem etwas aufzuschwatzen.
Was für mich alles verändert hat, war Content.
Content erstellen macht mir Spaß. Ideen entwickeln, Bilder aufbauen, Geschichten erzählen, Formate testen – gerade in Verbindung mit KI. Plötzlich fühlt sich Vermarktung für mich nicht mehr danach an, jemanden zu etwas drängen zu müssen. Sondern danach, etwas sichtbar zu machen, zu erklären und zu empfehlen.
KI nimmt mir nicht das Denken ab. Aber sie kann mir helfen, aus einer Idee schneller etwas zu machen, das Menschen tatsächlich sehen können.
Und das ist gerade für Frauen mit ohnehin vollem Alltag interessant. Job, Haushalt, Partnerschaft, Kinder oder alles gleichzeitig lassen selten drei zusätzliche freie Stunden pro Tag übrig. Je weniger unnötige Umwege ein Business braucht, desto realistischer wird es, überhaupt dranzubleiben.